Lagerung von Olivenöl

Lagerung von Olivenöl

Die optimale Lagertemperatur liegt bei 8 - 13 Grad. Wird es zu kühl aufbewahrt, flockt es weißlich aus, und das schon ab 6 Grad Celsius. Vom Abfülldatum an hält sich Olivenöl mindestens ein Jahr. Das beliebte Olivenöl ist so hitzebeständig, dass Sie auch damit braten können. Natives und extra natives Olivenöl lassen sich bis 180 Grad Celsius erhitzen, einfaches Olivenöl sogar bis 210 Grad Celsius. Hochwertige "extra native" Öle kann man zwar - wegen geringer Trans-Fettsäurenbildung und stabilem Fettsäurenmuster - problemlos bis auf 180 °C erhitzen. Sie büßen dabei aber etwas von ihrem Aroma ein, ebenso wie einen Teil der Vitamine.

Daher sind erhitzte Öle für die Gesundheit weniger wertvoll, als wenn sie kalt verwendet werden. Eigentlich sind sehr teure extra native Olivenöle auch zum Braten und Schmoren zu kostbar. Schließlich ist es unökonomisch, ein teures Olivenöl von erlesenem Geschmack zu erwerben, das schonend; bei möglichst niedrigen Temperaturen gepresst wurde, um es dann in der Pfanne auf weit über 100 °C zu erhitzen. Wertvolle naturbelassene Olivenöle gibt man daher besser an Salate oder kalte Speisen. Oder man verfeinert damit Suppen, Gemüse, Kartoffelbrei etc. erst danach. Wo bewahrt man Olivenöl auf? Olivenöl sollt an einem dunklen Ort aufbewahrt bzw. in einer dunklen Flasche bei Zimmertemperatur gelagert werden. Öl, welches zu kalt gelagert wird, "gefriert", d.h. es bilden sich weiße Flocken. Diese lösen sich bei Zimmertemperatur wieder auf und beeinträchtigen weder Geschmack noch Qualität des Öls. In verschlossenen Flaschen hält sich das Öl mindestens 1,5 Jahre